Sitzungsrückblick 2024 (ERGÄNZT)

Liebe Iffezheimer Narrenschar,

auch in diesem Jahr werden wir in den nächsten Wochen einen Rückblick auf das Programm unserer Prunk- und Fremdensitzungen geben. Der Rückblick auf dieser Seite wird wöchentlich ergänzt.

Alle Sitzungen wurden wie gewohnt durch unsere Freunde des Fanfarenzuges Iffezheim unter der Regie ihres Zugführers Manuel Bic und des musikalischen Leiters Igor Colashean eröffnet.

Das Thema des diesjährigen Jahresordens widmete sich dem Verfall einiger Objekte inmitten unseres sanierten Ortskerns und lautete:
„Ein Wirtshaus unter Denkmalschutz die Sonn‘ versinkt in Dreck und Schmutz“

Der erste tänzerische Beitrag des Abends war wie immer den Kleinsten vorbehalten und versetzte so manchen Zuschauer zurück in die eigene Jugend und in die Welt der Videospielekonsolen.
So stürmten die Super Marios, Luigis, Toads, Prinzessinnen der ICC Minigarde und nicht zu vergessen Bowser den Iffezheimer Narrentempel und eroberten im Nu die Herzen der Zuschauer. Einstudiert wurde dieser schöne Tanz von Jolanda Merkel und Vanessa Merkel.

Eine Prunksitzung ohne Tanzgarde ist kaum vorstellbar. Eine Darbietung der Spitzenklasse zeigten die Mädchen der Trifelsgarde des Karnevalverein Annweiler und sorgten somit für einen optischen Leckerbissen.

Den politischen Geschehnissen des vergangenen Jahres widmete sich unser Aktiver Rüdiger Zoller zusammen mit seiner Frau Beate und deren Tochter Jessica.
Dabei berichteten die Prinzessin und die Märchentante zusammen mit ihrem Froschkönig über allerlei Ungereimtheiten auf kommunaler bis hin auf bundespolitischer Ebene. Sei es die Problematik um den Entscheid des Zentral-Klinikums oder der Klimaschutz im Dornröschenschlaf. Die drei nahmen bei ihrer Märchenstunde kein Blatt vor den Mund und legten schonungslos dar, was alles im Argen liegt.

Ein gelungenes Debüt in der Iffezheimer Bütt feierte Jonathan Freund, der ganz aufgeregt berichtete, dass sein Vater auf den Mond geschossen und von Außerirdischen entführt worden sei. Doch es gab glücklicherweise kein Grund zur Sorge, denn kurz darauf betrat Andreas Freund, in den Armen eines freundlichen Aliens, die Bühne.
Die beiden erzählten von ihrer nicht lohnenden Reise mit dem 49-Euro-Ticket durchs Ried oder der Solidarität der Iffzer Elferräte zu Frauen, da ja bereits mindestens die Hälfte der Männer mütterliche Rundungen aufweist.
Die beiden spielten gekonnt mit Seitenhieben um dann „völlig losgelöst“ zusammen mit dem Publikum „völlig schwerelos“ von der Bühne zu schweben.

Mit unserer neuen Showtanzgruppe Bailamos ging es in den Wilden Westen.
Als Indianer stürmten sie die Bühne und entführten uns mit ihrem Tanz in die Welt der amerikanischen Ureinwohner.
Mit vielen tollen schnellen Rhythmen und akrobatischen Hebefiguren zeigten sie einen absolut erstklassigen Spitzentanz und begeisterten nicht nur das Publikum.
Trainiert wurden die Tänzerinnen und Tänzer von Marion Schäfer und Jenny Berner.

Ein etwas anderes Dreigestirn eröffnete mit ihrem grandiosen Bühnendebüt die zweite Halbzeit. Bei den drei Mädchen, Leni Berner, Majla Schmidt und Emmi König handelte es sich um eine ganz besondere ICC – GroKaGe Rastatt Kooperation, da alle drei durch ihre Eltern fasnachtsgeprägt sind. Sei es durch deren Mitgliedschaft im ICC oder bei der GroKaGe. So erzählten sie vom Ausnahmezustand im Elternhaus, wenn es Richtung 5. Jahreszeit geht. Entweder durch die Proben des Männerballetts, bei denen regelmäßig der Seismograf mit Erdbebenwarnung ausschlägt oder das ständige Fasnachts-Gequassel zu Hause. Irgendwie befinden sich alle im Ausnahmezustand. Die drei verstehen die ganze Aufregung nicht, sie mögen Fasching ja auch, aber sie seien eben nicht so aufgedreht. Sie sind eben die richtigen „Fasnachts-Profis“. Dies wurde von der anwesenden Narrenschar mit stehenden Ovationen mehr als bestätigt.

Als „Alde Feddel“ berichtete unser Aktiver Harald Schäfer gekonnt in Reinform über Missgeschicke und Fehltritte der Iffzer Bevölkerung. So wusste er von einem Fahrradkurier als Bierlieferant, einem Ringelblumensud als Abendbrot und einer Stinkwanze getarnt als „Magnum Mandel“ zu berichten.
Nichts blieb unserer Tratschtante verborgen und sorgte somit für den nicht wegzudenkenden Lokalkolorit.

Der nächste Programmpunkt führte uns auf eine Autofahrt ins Ungewisse.
Als Mechaniker im Blaumann legte unsere Showtanzgruppe Dance Company eine klasse Performance aufs Parkett. Mit abwechslungsreicher und bekannter Musik, gepaart mit super Tanzelementen und einer atemberaubenden Zugabe blieben sie mit Vollgas auf der Überholspur.
Trainiert wurden die Tänzerinnen und Tänzer von Iris Stiefel und Stefanie Weiß.

Als Metzger und Kunde strapazierten die beiden Bühnen Chamäleons (unsere Elferräte Alexander Schneider und Marc Schwander) zusammen mit unserem Aktiven Julius Merkel die Lachmuskeln der Zuschauer. In ihrer absolut nicht veganen Metzgerei „Tick Trick und Hack“ frotzelten sich die drei durch sämtliche Klischees und sorgten mit ihrem gewaltigen Wortwitz für einen Höhepunkt unserer Prunk- und Fremdensitzungen.

Neben Büttenreden und Tanz darf natürlich auch Gesang in der fünften Jahreszeit nicht fehlen. Genau diesen bot unsere Musikgruppe Mundwerk und präsentierten einen musikalischen Hochgenuss. Mit allerlei bekannten Texten und Melodien begeisterten sie die anwesenden Narrenschar und rissen endgültig allen von ihren Sitzen.

Dann kündigten sich die 90-er-Jahre in der Festhalle an. Das ICC Männerballett betrat zu den Klängen von Macarena die Bühne und der ein oder andere Zuschauer fühlte sich in die Welt der schrillen und glitzernden Farben zurückversetzt.
Mit spektakulären Wurfelementen und vielen akrobatischen Tanzeinlagen begeisterte das Männerballett die anwesende Narrenschar.
Trainiert wurden die Jungs von Vanessa Mayer. Um die Kostüme kümmerte sich Karin Schneider und Ramona Kölmel. Geschminkt wurden die Tänzer, sowie alle Auftretenden unserer Sitzungen von Sabine Leuchtner, Jenny Berner und Alexandra Kärst.

Gegen Ende spielte unsere Hauskapelle Turfcombo altbekannte Fasnachtskracher, während nochmals alle Auftretenden unserer Prunk- und Fremdensitzungen zum großen Finale die Bühne betraten.

Gestatten Sie uns noch einige Worte des Dankes

Nur durch die vielen fleißigen Helfer und Freunde des ICC sind solche Veranstaltungen überhaupt möglich. Alle hier namentlich zu erwähnen würde den Rahmen dieses Berichtes sprengen. Wir danken daher allen Aktiven auf, vor und hinter der Bühne, die zum Gelingen unserer Sitzungen beigetragen haben.
Vergessen wollen wir aber keinesfalls das weltbeste Publikum! Ihr Applaus ist unser Lohn und wir würden uns freuen, Sie im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen, wenn es in der Kampagne 2024/2025 wieder heißt: Iffze Helau!

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